Für das einge­stellte Seewärme-Projekt in Romans­horn wurden rund 1,3 Millionen Franken des Projek­tie­rungs­kre­dits verwendet. Nun liegt der Abschluss­be­richt vor.

Die Stadt Romans­horn stoppte das Projekt für einen Seewasser-Wärme­ver­bund Ende 2025. Die von der Projek­tie­rungs­ge­sell­schaft Roma­therm AG geprüften Vari­anten mit Kalt­was­ser­netz, Warm­was­ser­netz und hybrider Lösung erwiesen sich gegen­über bestehenden Ener­gie­lö­sungen als derzeit zu teuer und daher nicht markt­fähig.

Im Rahmen der Projek­tie­rung wurden rund 1,3 Millionen Franken des bewil­ligten Kredits von zwei Millionen Franken einge­setzt. Damit wurden fundierte tech­ni­sche und bauliche Grund­lagen für das Projekt erar­beitet, darunter Kosten­er­mitt­lungen, Ausschrei­bungen für Baupro­jekte, Bewil­li­gungs­ver­fahren sowie Produkte und Dienst­lei­stungen.

Dieses wert­volle Know-how bleibt trotz Einstel­lung erhalten und kann zu einem späteren Zeit­punkt abge­rufen werden, falls sich die wirt­schaft­li­chen Rahmen­be­din­gungen für eine Reali­sie­rung verbes­sern. Die Stadt ist über­zeugt, dass Seewasser als Ressource für Kühl- und Wärme­zwecke lang­fri­stig eine auch ökono­misch sinn­volle Option bleibt.

Die Regio­therm AG, Mutter­ge­sell­schaft der Projek­tie­rungs­ge­sell­schaft Roma­therm AG, konzen­triert sich nach dem Projek­tende auf ihre Kern­kom­pe­tenzen in der Entwick­lung und im Betrieb nach­hal­tiger Wärme­lö­sungen für die Region. Als Unter­nehmen im Besitz der Stadt Romans­horn bleibt sie ein wich­tiger Pfeiler der regio­nalen Ener­gie­ver­sor­gung.

Den Abschluss­be­richt des Seewärme-Projekts hier lesen 

 

28.04.26/rom
Beitrags­bild: Rolf Müller/Stadt Romans­horn